Der Alltag

Elternberatung

Im Zentrum der Elternberatung stehen die Elterngespräche, in denen die Entwicklung der Kinder besprochen wird. Diese Gespräche bieten wir regelmäßig ein bis zweimal im Jahr an. Als Grundlage dieser Gespräche dienen die Beobachtungsdokumentationen der einzelnen Kinder. Stärken und Schwächen der Kinder werden gemeinsam mit den Eltern besprochen und ggf. Lösungsstrategien entwickelt. Zusätzlich bieten wir allen Eltern bei familiären Problemen Hilfestellung an. Die Kindergartenleiterin verfügt über eine Zusatzausbildung in Eltern- und Familienberatung.        

Die Kleinen

Eltern vertrauen uns das Wichtigste an und sind deshalb sehr interessiert, dass es ihrem Kind gut geht. Den Kindern bieten wir eine individuelle Eingewöhnung an. In dieser Zeit wird der Grundstein für ein vertrauensvolles, angstfreies Miteinander gelegt.

Eingewöhnungsphase:

Zu Beginn bleiben die Eltern mit ihren Kindern zusammen bei uns. Das Kind gewöhnt sich langsam an die neue Umgebung und löst sich mehr und mehr von den Eltern. Danach folgen kurze Trennungsversuche, die nach und nach ausgedehnt werden.

Da gerade für die Kleinen ein enger Bezug zu einer Person noch sehr bedeutsam ist, bekommt jedes Kind eine zuständige Bezugserzieherin.

 Nestchen:

Im „Nestchen “werden alle Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren betreut.

Eine Kleingruppe von zur Zeit 7 Kindern wird im Nestchen von zwei staatlich anerkannten Erzieherinnen betreut.

Das „Nestchen“ besteht aus einem hellen, großen Spielraum mit Terasse zum eigenen Spielplatz, einem Pflege-und Wickelraum mit Toilette und Dusche und einem Ruheraum mit Bettchen und Kuschelecke.

Vom Nestchen aus werden die Kinder kurz vor ihrem dritten Geburtstag in die Stammgruppe Zauberhut integriert.

Ausruhen und Schlafen:

Die Kinder benötigen während des gesamten Tages immer wieder die Möglichkeit sich zurückzuziehen und/oder zu schlafen. Die individuellen Wach- und Schlafrhythmen der Kinder finden wir heraus, um entsprechend auf sie eingehen zu können.

Vorschultreff

Um den Übergang vom Kindergarten in die Schule so problemlos wie möglich zu gestalten, werden die Kinder im letzten Kindergartenjahr vor Schulbeginn intensiv auf die Schule vorbereitet. 

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei weniger in einer Wissensvermittlung als auf der:

  • Förderung von Ausdauer und Geduld
  • Förderung der Feinmotorik
  • Förderung der Ausdrucksfähigkeit
  • Stärkung des Selbstwertgefühles und der Selbständigkeit („Ich kann es“)
  • Beachtung der Gesprächsregeln in einer Gruppe

 Hören, Lauschen, Lernen:

20 Wochen vor Schulbeginn findet jeden Vormittag für die Vorschulkinder das Sprachförderprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ statt.

Die Lehrkräfte der Grundschulen bestätigen die guten Erfolge dieser Förderung beim Lesen und Schreiben lernen in der Schule.

Ausflüge:

  • Kennenlernen von Berufsgruppen wie Metzger, Polizei, Feuerwehr, Bücherei, Bank…..
  • Schulbesuch
  • Theater
  • unterschiedliche Ausflugsziele wie z.B. Irrgarten

Sprache

Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Wer sich nicht mitteilen kann, wird nicht gehört! Um den Prozess der Sprachentwicklung angemessen fördern zu können, braucht ein Kind erwachsene Vorbilder, zu denen es Vertrauen hat. Wir Erzieher unterstützen die Kinder in unserem Kindergarten durch Geduld, Zeit und Wertschätzung und regen sie innerhalb des Alltages an, sich mitzuteilen.

  • Zwei Pädagoginnen mit einer Zusatzausbildung in elementarpädagogischer Sprachförderung optimieren diesen Prozess durch präzise Beobachtung und ggf. durch gezielte Sprachförderprogramme.

  • Vom hohen Anteil an niederländischen Kindern, die bei uns betreut werden, profitieren auch die Deutschsprachigen. Eine Fremdsprache wird nebenbei immer wieder gehört und somit auch erlernt. Die niederländischen Kinder fühlen sich hier sofort willkommen, das Vorhandensein ihrer Sprache vermittelt Sicherheit.

  • 20 Wochen vor der Einschulung starten wir täglich für alle „Vorschulkinder“ das Sprachförderprogramm: „Hören, lauschen, lernen“. Durch Silben-, Reim-, Hör- und Wortspiele werden die Lese- und Rechtschreibkompetenzen der Kinder geschult.

  • Zudem durchlaufen die Kinder zwei Jahre vor ihrer Einschulung ein sprachdiagnostisches Verfahren. In Zusammenarbeit mit der Luitgardisgrundschule Elten, wird die Sprachentwicklung der Kinder überprüft (Delfin 4). Bei Auffälligkeiten werden diese Kinder in unserem Kindergarten zusätzlich gefördert. Für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, ist dieses Förderangebot besonders geeignet.

  • Eine Logopädin unterstützt die Delfinsprachförderung

Spielen

Das Kind erobert die Welt im Spiel. Das ausgiebige und befriedigende Spiel, allein und mit anderen, ist für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung. Das Kind verarbeitet Geschehenes und Erlebtes im Spiel, entdeckt Zusammenhänge und lernt dadurch für das Leben.

Im freien Spiel können die Kinder selbst entscheiden, mit wem, wo und was sie spielen wollen. Unsere unterschiedlichen Spielbereiche eröffnen den Kindern viele Erfolgs- und Lernmöglichkeiten.

Es werden z.B. im Konstruktionsbereich mathematische Grundfähigkeiten erlernt:
Raumlage, Mengenverständnis, Statik, Kombinierbarkeit, Relationen.

Im Rollenspielbereich wird die soziale und emotionale Entwicklung, die Kreativität, Ausdrucksfähigkeit geschult.

Mit Gesellschaftsspielen werden Regeln eingeübt und gewinnen und verlieren gelernt.

Die motorische Entwicklung der Kinder wird durch Bewegungsangebote (Bewegungsbaustellen, Klettergerüste) gefördert.